BJV: Widerspruch wird nicht geduldet!
Ich freu' mich ja immer, wenn ich wahr- und ernstgenommen werde, und so begrüsse ich - ganz ohne Häme - den hier verlinkten Kommentar auf meine Austrittserklärung durch einen anonymen Kommentator. Und in der Hoffnung, nun ins Gespräch gekommen zu sein, habe ich den/die unbekannten Kommentator/in namens "elchpapa" per verlinkter, aber unkenntlich gemachter E-Mail-Adresse von meiner Stellungnahme informiert.
Mein Eindruck, dass mit der derzeitigen Verbandsspitze - und um wen sonst soll es sich beim "elchpapa" wohl handeln? - ein kultiviertes Gespräch nicht möglich ist, hat sich durch das Ausbleiben eines weiteren Kommentars bzw. die ausbleibende Annahme meines Gesprächsangebots nun verfestigt. Er deckt sich mit den Schilderungen anderer Kollegen und Kolleginnen, die in zwei bzw. vier Jahren Verbandsarbeit auf mehrfache Gesprächsangebote nur verbale "Watsch'n" bzw. uneingeschränkte Nichtbeachtung erfahren haben. Ich hatte es bislang nicht glauben wollen, wurde aber nun eines besseren belehrt. Kurz gesagt: Die Bildung hat hier keine Stätte, Freunde, so bitter diese Erkenntnis auch sein mag.
Damit kann man ja noch leben. Vor allem ich, da ich die Konsequenzen aus diesen Erfahrungen gezogen und meine auÃerordentliche Kündigung eingereicht habe. Da kann ich auch eine verschnupfte, beleidigte Stellungnahme mit einem konstruktiven Gesprächsangebot parieren.
Aber bei praktizierter, massiver Unterdrückung Andersdenkender und -redenderhören Spaà und Nonchalance auf. Noch schlimmer wird es, wenn freie Journalisten, die über den Konflikt berichten, nun wg. "verbandsschädigendem Verhalten" mit dem Ausschluà aus selbigem bedroht werden! Mit der einzigen Begründung, dass sie Ihrer Tätigkeit nachgehen!!
An die Stelle von Nachsicht und Gelassenheit treten Empörung und Abscheu angesichts der so zum Ausdruck gebrachten Verstösse gegen elementare Grundgesetze, hier: das Recht auf Meinungsfreiheit, auf die zu berufen sich gerade ein Berufsverband für Journalisten - auch ohne explizite Nennung in der Verbandssatzung - verpflichtet sehen sollte.
Nicht so der Bayerische Journalisten-Verband. Wo kämen wir denn da auch hin, wenn jeder seine - von den geschäftsführenden Funktionären Dr. Stöckel und Frauke Ancker - abweichende Meinung kundtun und vertreten dürfte? Oder gar Anträge stellte, die die Offenlegung der Verteilung von Mitgliedsbeiträgen, der Gehälter der Funktionäre und andere Antworten auf legitime Fragen forderten, zu denen die Verbandsfunktionäre als ANGESTELLTE der Gesamtheit der Mitglieder verpflichtet sind?
Da ist es schon bedeutend bequemer - und hat sich darüber hinaus in der Vergangenheit aufgrund der Trägheit der Mehrheit aller Verbandsmitglieder ja auch schon bestens bewährt -, die unliebsame Plaudertasche gleich aus dem Verband auszuschliessen; passenderweise, bevor dieses Mitglied noch miÃliebige Anträge unterstützen oder noch weitere Mitglieder mit konträrer Denke "anstecken" kann.
Die Frage bleibt mit unveränderter Aktualität im Raum: //COPY.BLOG«/: Wo bin ich denn hier 'reingeraten?!. Das zu beurteilen ist nun an den im Verband verbleibenden Mitgliedern und da vor allem bei der gröÃeren Gruppe (58%) der freien Journalisten. Tut was, geht am 07. Mai zum Bayerischen Journalistentag in Günzburg und unterstützt Anträge, die in Eurem Interesse sind!
Das gesammelte Antragswerk steht zum Download unter http://nieke.macbay.de/bjv/sonstige_antraege.doc bereit (Word-Dokument).
update1: Weitere Anträge finden sich auÃerdem hier

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